Zur Pfandleralm

Kurzer Waldanstieg zur Pfandleralm, wo 1810 der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer gefangen genommen wurde. Almschenke, Gedenkstätte und die Hütte als Ort des Geschehens laden zu Besuch und Besichtigung ein.

Im Bereich von St. Martin in Passeier liegen am Osthang die stattlichen Höfe des Weilers Prantach, deren höchster Hof der Pfandlerhof ist. Und zu diesem Hof gehört die rund eine Gehstunde höher im Wald gelegene Pfandleralm, unser Wanderziel. Diese Alm ist eine hübsche, waldumrahmte, nicht sehr große Bergwiese mit einer rustikalen, in der jetzigen Form erst vor einigen Jahren errichtete Almschenke sowie einer weiteren, etwas höher gelegenen alten Blockhütte. Diese zweite ist zwar ungenutzt, aber sie besitzt jene historische Bedeutung, von der auch die Inschriften zweier Gedenksteine künden. Denn hierher hatte sich Andreas Hofer, der Anführer des Tiroler Freiheitskampfes gegen die französisch-bayerische Fremdherrschaft, zurückgezogen, um der Gefangenschaft durch Napoleon zu entgehen. Aber sein Versteck wird verraten, Hofer wird im Jänner 1810 von den Franzosen auf der tief verschneiten Alm gefangen genommen und wenig später in Mantua hingerichtet. Seither ist die Bergwiese, um die sich auch manche alte Sage rankt, eine der bekanntesten Almen Südtirols.

Tourenverlauf:
Von der Umfahrungsstraße am Südrand von St. Martin in Passeier stets der Markierung 1 folgend auf der Prantacher Höfestraße hinunter zur Passer und dann teils auf der Höfestraße, teils auf dem abkürzenden Fußweg durch Wald und Wiesen hinauf zu Wegkreuzung unweit einer Straßenkehre; nun rechts weiter zu den letzten Höfen (Gruber, Pfandler) und durch Wald weiter hinauf zur Pfandleralm (Einkehrmöglichkeit). – Abstieg: Wie im Aufstieg zurück bis zur erwähnten Wegkreuzung, der Markierung E 5 folgend durch Wald nordwärts hinunter zum Pfeiftalhof, hier links ab, auf Weg 4 B und später 1 A westwärts über den Hof Haselstauder zum breiten Passerweg, auf diesem hinaus zur Brücke und zurück zum Ausgangspunkt.

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