Castelfeder. Wandern in Südtirol

1. November 2010

Tourenverlauf:
Beim Erholungszentrum Schwarzenbach folgt man dem Weg, der rechts neben der Turnhalle weiterführt bis zur Fleimstalerstraße, die man 200 m aufwärts bis zum Parkplatz am Bergfuß (rechts) weitergeht. Hier beginnt der Anstieg auf Pfad Nr. 5, an einer Rastbank vorbei und nach ca. 10 Minuten ist die erste Anhöhe mit schöner Rundschau erreicht. Der Pfad 5 geht 50 Schritte straßaufwärts an der großen Kehre, führt am Rand einer sumpfigen Wiese aufwärts, wendet dann nach rechts. Der von nun an mit Nr. 5 markierte Pfad führt über Grasböden und Felspartien auf die Hügelkuppe (405m) mit Ruinen aus verschiedenen Epochen. Vom Südostfuße des Hügels, nach dem Ferienheim, führt ein weiß-blau markierter Weg zur Straße nach Montan und von dort aus ist auch Pinzon erreichbar. Von Pinzon nach Montan und auf Weg Nr. 4 zurück nach Auer ist.

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Von Karthaus zum Niederjöchl

18. Juni 2010

Tourenverlauf:
Von Karthaus (1327 m) auf breitem Weg (Markierung 20) in das Penaudtal und zu den Ruinen des einstigen Penaudhofes, und nach einer Brücke und einem Wegkreuz zu einer von einem Wetterkreuz beherrschten Stelle mit dem seltsamen Namen “Karl Sumperer”. Hier, wo man früher den Rosenkranz zu beten pflegte, wurden steinzeitliche Funde getätig. – Durch das Penaudtal ziehen allsommerlich betende Gläubige, um eine gute Ernte zu erflehen; die Bittprozession führt von St. Martin am Kofel über das 2662 m hohe Niederjöchl und durch das Penaudtal hinunter nach Unser Frau in Schnals; und am nächsten Tag geht es wieder betend zurück. – Man gelangt später zur Penaudalm (2323 m), die Einkehr und notfalls auch Nachtlager bietet, dann geht es weiter bergan, schon bald markiert eine auffallende Linie die Überreste eines Waals, einer ehemaligen Bewässerungsanlage, und schließlich erreicht man das Ziel, das Niederjöchl (2662 m). Hier erwartet bietet sich ein prächtiger Blick auf den Vinschgau und zu den Eisgipfeln des Cevedale. – Auf demselben Weg anschließend wieder nach Karthaus zurück.

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Weitere Wanderungen aus dem  Schnalstal..
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Zaalwaal – Wandern im Vinschgau

18. März 2010

Besonders abwechslungsreiche Waalwegwanderung entlang des Schlanderser Sonnenbergs, von Kastanienhainen, vorbei an Weinbergen und aufgelassenen Mühlen durch die Kortscher Leiten bis zum Sportplatz oberhalb von Kortsch. Besonders empfehlenswert im Herbst!

Tourenverlauf:
Vom Ortszentrum in Kortsch ausgehend, dem Straßenschild “Sonnenberg” folgend auf der schmalen, zu den Höfen des Sonnenbergs führenden Straße nordostwärts hinauf bis zu einem schönen Kastanienhain etwas unterhalb des Ägidiuskirchleins, hier links ab und auf dem Fußweg 6 A am Rand von Weinbergen und Gebüsch steil hinauf zum Waal. Von da nun dem meist wasserreichen Waal folgend auf dem guten und an etwas ausgesetzten Stellen durch Geländer abgesicherten Waalweg in ebener Wanderung durch die Kortscher Leiten westwärts, später an zwei aufgelassenen Mühlen vorbei, bis zum Sportplatz, wo der Waal in Rohren verschwindet und dann in die Obstanlagen eintritt. Vom Sportplatz schließlich auf dem Fahrweg südostwärts stets absteigend zurück nach Kortsch.

Hier finden Sie weitere Wanderungen im Vinschgau, oder hier Wandertipps aus Meran

Wandern am Bonner Höhenweg und Toblacher Pfannhorn

15. November 2009

Tipps und besondere Hinweise: Das am Südende des Gsieser Ostkammes befindliche und bereits vorwiegend dem ToblacherRaum zugewandte Toblacher Pfannhorn gehört zu den bekanntesten und aussichtsreichsten Gipfeln des Oberen Pustertals. Die Besteigung können tüchtige Geher mit der Begehung des Bonner Höhenweges verbinden, der sich an der Ostseite des genannten Kammes hoch über dem innersten Villgratental hinzieht und nachfolgend beschrieben wird. Weniger Gehfreudigen empfiehlt sich, den unten skizzierten Abstieg auch für den Aufstieg zu wählen; er ist rund 1 Std. kürzer.

Tourenverlauf:
Aufstieg: Von St. Magdalena (1398 m) auf der Straße kurz talein, dann nach rechts über den Bach und stets der Mark. 48 folgend (Güterfahrweg) durch das Köfler Tal südostwärts hinauf; bei einer Wegteilung mit verschiedenen Wegweisern rechts ab und der Markierung 48 folgend (ebenfalls Forstweg) durch den Wald hinauf zur Tscharniet-Alm (1976 m). Dann weiter der Markierung 48B folgend südostwärts hinauf zur Wegteilung. Nun auf dem Verseller Steig auf der Ostseite des Kammes in weitgehend ebener Querung steiler Grashänge gut südwärts zum Pfanntörl (Senke zwischen Gaishörndl und Pfannhorn, 2511 m) und links über den Nordwestgrat des Pfannhorns auf kleinem Steig empor zum Gipfel (2663 m; hier Orientierungstafeln); – Abstieg: Vom Gipfel zunächst wie im Aufstieg zurück zum Pfanntörl und über den Weg auf der Ostseite des Gaishörndls auf Steig 8 die steilen Hänge nordwärts querend zur Gruberlenke (kleiner Sattel, 2487 m); nun auf die Westseite übersetzend und dem Steig 44 folgend, zunächst in Serpentinen über schrofiges Steilgelände und dann über Almhänge hinunter zur Versellalm (in 1942 m Höhe die Tolder Alm, etwas tiefer die Hinterschuherhütte, beide mit Ausschank), dann stets auf dem breiten Güterweg (Mark. 44) durch das Verselltal hinaus und zuletzt durch Steilwald hinunter nach St. Martin (1276 m).

Als Unterkunft empfehlen wir Ihnen folgendes Hotel in Toblach

Wandern am Hirzer – Nordic Walking

6. Oktober 2009

Tagestour für Anspruchsvolle und Ausdauernde

Mit der Hirzerseilbahn von Saltaus bis zur Mittelstation nach Obertall. Am Gasthof Prennanger findet man ein Hinweisschild für alle Nordicwalkingstrecken im Wandergebiet von Schenna. In diesem Fall wird die Strecke Nr. 4 beschrieben, bzw. begangen. Somit hält man sich stets an die gelben quadratischen Nordic Walking Hinweisschildchen. Von der Mittelstation geht man zunächst in südliche Richtung für 200 mt., jetzt links hinauf in den Wald und dem Weg folgen bis zum Sessellift in Oberkirn, bald nach dem Sessellift links steil hinauf. An der Forststraße angekommen nach Rechts für eine Kehre und danach geradeaus zur Bergstation des Sessellifts nach Grube. Von hier geht man eine Forststraße zur Gampenalm, zwischen Grube und Gampenalm erreicht man den höchsten Punkt der Tour. Von der Gampenalm nun auf Forststraße hinunter nach Hochwies und weiter nach Prenn, an der Kirche vorbei zum Ausgangspunkt der Tour.

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Hier haben wir Bilder von einer Hirzer Wanderung

Weitere Wanderungen  bei Meran . Oder mehr auf PM

Eisacktaler Keschtenweg

27. September 2009

Eisacktaler Keschtnweg – Wöhrmann – Feldthurns – Moar zu Viersch – Kloster Säben – Klausen von www.suedtirol.info

Tourenverlauf:
Der Weg Nr. 11 führt vom Wöhrmann (890 m) in fast ebener Wanderung über Tschiffnon zum Ansitz Ziernfeld (880 m). Dort geht es abwärts über die Schnauderer Straße zum Schloss Velthurns ( 856 m). Wir wandern in südwestlicher Richtung, durch das Dorfzentrum von Feldthurns,vorbei am Laurentius-und am Antoniuskirchl bis zum Radoarhof ( 850m). Nach kurzem Aufstieg erreichen wir durch Kastanienhaine und Mischwald den Ansitz Moar zu Viersch ( 863 m) und wir wandern weiter bis zum Huber in Pardell (775 m). Dort folgen wir der Mark. Nr. 1 Richtung Kloster Säben (740 m) und steigen ab ins Künstlerstädtchen Klausen ( 520 m) oder kehren mit dem Linienbus zurück.

Hier gibt es weitere Infos zum Törggelen im Eisacktal

Zur Pfandleralm

13. Juli 2009

Kurzer Waldanstieg zur Pfandleralm, wo 1810 der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer gefangen genommen wurde. Almschenke, Gedenkstätte und die Hütte als Ort des Geschehens laden zu Besuch und Besichtigung ein.

Im Bereich von St. Martin in Passeier liegen am Osthang die stattlichen Höfe des Weilers Prantach, deren höchster Hof der Pfandlerhof ist. Und zu diesem Hof gehört die rund eine Gehstunde höher im Wald gelegene Pfandleralm, unser Wanderziel. Diese Alm ist eine hübsche, waldumrahmte, nicht sehr große Bergwiese mit einer rustikalen, in der jetzigen Form erst vor einigen Jahren errichtete Almschenke sowie einer weiteren, etwas höher gelegenen alten Blockhütte. Diese zweite ist zwar ungenutzt, aber sie besitzt jene historische Bedeutung, von der auch die Inschriften zweier Gedenksteine künden. Denn hierher hatte sich Andreas Hofer, der Anführer des Tiroler Freiheitskampfes gegen die französisch-bayerische Fremdherrschaft, zurückgezogen, um der Gefangenschaft durch Napoleon zu entgehen. Aber sein Versteck wird verraten, Hofer wird im Jänner 1810 von den Franzosen auf der tief verschneiten Alm gefangen genommen und wenig später in Mantua hingerichtet. Seither ist die Bergwiese, um die sich auch manche alte Sage rankt, eine der bekanntesten Almen Südtirols.

Tourenverlauf:
Von der Umfahrungsstraße am Südrand von St. Martin in Passeier stets der Markierung 1 folgend auf der Prantacher Höfestraße hinunter zur Passer und dann teils auf der Höfestraße, teils auf dem abkürzenden Fußweg durch Wald und Wiesen hinauf zu Wegkreuzung unweit einer Straßenkehre; nun rechts weiter zu den letzten Höfen (Gruber, Pfandler) und durch Wald weiter hinauf zur Pfandleralm (Einkehrmöglichkeit). – Abstieg: Wie im Aufstieg zurück bis zur erwähnten Wegkreuzung, der Markierung E 5 folgend durch Wald nordwärts hinunter zum Pfeiftalhof, hier links ab, auf Weg 4 B und später 1 A westwärts über den Hof Haselstauder zum breiten Passerweg, auf diesem hinaus zur Brücke und zurück zum Ausgangspunkt.

Hier finden Sie Pensionen in Meran und Ferienwohnugnen in Meran zum Übernachten

Nach Maria Weißenstein

3. Juni 2009

Tourenverlauf:
Die Wanderung ist eine leichte Wanderung durch Wiesen und Wald, nur das letzte Wegstück ist 1 km lang kräftig ansteigend. Ab Gasthaus Kehr gehen Sie auf einer autofreien Forststraße. Es gibt zwei Möglichkeiten um zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein zu gelangen. Einmal vom Dorfplatz aus, diesen verlassen sie um kurz darauf rechts in den Weg 2, EW5 einzubiegen und dann folgen Sie der Markierung bis nach Weißenstein. Als Rückweg können Sie den selben Weg benützen.

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Elzenbaum und Schloss Reifenstein

1. Juni 2009

Tourenverlauf:
Vom Zentrum in Sterzing, Richtung Penserjochstraße, an der Pension Transit vorbei, dann auf dem Fahrweg direkt in das Dorfhinein.

eiter zur Burg Reifenstein. Führungen finden täglich um 10.30, 14.00 und 15.00 Uhr statt, Freitag geschlossen. Rückkehr über die Thumburg.

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Seiser Alm im Winter

29. Mai 2009

Romantische und fast bequeme Winter-Wanderung über den weißen Teppich der Seiser Alm großteils abseits von Liften und Langlaufloipen.

Tourenverlauf:
Von Kompatsch (1844 m) auf geräumtem Weg südostwärts auf gebahntem Weg in ca. 20 Min. hinauf zum herrlich gelegenen Gasthaus “Panorama” (2009 m; hierher auch mit dem Sessellift möglich). Von da zuerst ganz leicht absteigend und dann wieder leicht ansteigend in schöner Wanderung über die Schneeflächen der Seiser Alm zu einer Wegteilung unter dem Hotel “Goldknopf”. Bei dieser Wanderung Blick auf das stolze Bergmassiv des Schlern zur Rechten, während die Rosszähne und die Langkofelgruppe die Alm im Süden umrahmen. Im Osten sieht man das Herz der Dolomiten mit Sellastock, Grödner Joch und Cirspitzen und im Nordosten die Geislerspitzen, die mit Reinhold Messner einen der bekanntesten Bergsteiger der Welt hervorgebracht haben. Ortler, Ötztaler und Stubaier Alpen grüßen weit im Westen. Von der erwähnten Weggabel links auf dem breiten Schneeweg, vorbei an tief verschneiten Almhütten, in nur ganz leicht ansteigender Hangquerung zur Mahlknechthütte (2053 m; Almgasthaus), die zum Verweilen einlädt. Nun auf dem Rodelweg in sausender Schlittenfahrt in Kehren durch einen schütter bewaldeten Hang hinab und dann durch das oberste Saltriatal durch Wiesenhänge und vorbei an der Tanetzer Alm nordwärts talab und hinaus nach Saltria (1675 m, Gastbetriebe). Von Saltria schließlich mit dem Bus zurück nach Compatsch.

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